Research on market research
The results of a representative poll show that about 80 percent of enterprises in the German speaking part of Switzerland do conduct market research on a regular basis to learn more about the market environment and to better know the requirements of their customers. Increasingly more attention is paid to an enterprise's presence on the Internet. More than half of the enterprises polled regularly update their website…
Diese Erkenntnisse legt eine repräsentative Umfrage zutage, welche das in Bern ansässige Institut für angewandte Argumentenforschung (IFAA) im Auftrag der Management Tools AG und der ArgYou AG diesen Sommer durchgeführt hat. Es handelt sich dabei laut dem Institutsleiter Christoph Glauser um die erste Marktforschung über die Situation der Marktforschung in der Schweiz in dieser Form. Die zentralen Themen der Umfrage waren einerseits die Marktforschungsaktivitäten der Firmen allgemein und deren Vergabepolitik im Speziellen. Auf der anderen Seite wurden aus einer Stichprobe von über 3000 schweizerischen Firmen ausgewählte Unternehmen zusätzlich zu ihrer bisherigen und künftigen Internetstrategie befragt.
Ein Drittel macht interne MAFO
Gemäss der Umfrageergebnisse betreiben rund 80 Prozent der Befragten Firmen Marktforschung. 60 Prozent der Befragten führen Marktstudien sogar regelmässig durch. Davon erachten mehr als die Hälfte die dadurch gewonnenen Erkentnisse als sehr wichtig oder wichtig für die strategische Planung und Einführung von neuen Produkten. Bei der Durchführung von Umfrageforschung verlassen sich die Unternehmen sehr oft auf externe Marktforscher. Am häufigsten mit Marktanalysen und Kundenbefragungen betraut werden die Marktforschungsinstitute IHA-Gfk, AC Nielsen und LINK. Die meisten Marktforschungsinstitute in der Schweiz können sich also vermutlich über pralle Auftragsbücher freuen. Ein stolzes Drittel aller befragten Firmen gibt allerdings an, auch selber interne Marktforschung zu betreiben und diese zum Teil mit externen Daten zu kombinieren.
Internet gewinnt an Bedeutung
Ein weiterer Schwerpunkt der Studie ist die Wichtigkeit des Internetauftritts für die befragten Firmen. In diesem Bereich ist offensichtlich ein Umbruch im Gange. Die Präsenz im Netz scheint an Wichtigkeit zu gewinnen. Zurzeit würden die meisten der Befragten die Bedeutung des Internetauftrittes auf einer Skala von eins bis zehn bei sieben einordnen. Wie die Umfrageergebnisse des IFAA weiter zeigen, ist die Hauptfunktion des Internetauftrittes vor allem die des Informationskanals. Fast 80 Prozent aller befragten Firmen nutzen die Präsenz im Netz, um ihre Kunden mit Informationen zu Produkten und Dienstleistungen und über die Firma selber zu versorgen.
64% aller Firmen machen ihre Webseite neu
45 Prozent der befragten Firmen nützen die Webseite als virtuelles Schaufenster. Aber nur rund 20 Prozent verkaufen auch tatsächlich ihre Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe des Internets oder eines Online-Shops. Um am Markt bestehen zu können, ist ein aktueller Internetauftritt Pflicht. Über 50 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über einen Internetauftritt, der noch kein Jahr alt ist. Die laufende Aktualisierung der digitalen Visitenkarte ist für viele selbstverständlich. Nur 13 Prozent gaben an, ihre Webseite seit mehr als drei Jahren nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht zu haben. Zur Zeit der Umfrage befassten sich 64 Prozent der befragten Unternehmen aktiv mit einem Relaunch des Webauftrittes oder hatten diesen soeben hinter sich gebracht. Die Kunden können sich also in Zukunft auf informativere und aktuellere Webseiten verlassen.
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Dr. Christoph Glauser
IFAA
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